Meinolf
und die Trüffel |
| Meinolf: |
„Du
Lüdenbach! Ich komm grade vom Wochenmarkt! Weißt
Du was ich gesehen hab?“ |
| Lüdenbach: |
„Mhh?“ |
| Meinolf: |
„Trüffel!
Und weißt Du auch was die Dinger wert sind?“ |
| Lüdenbach: |
„Mhh?“ |
| Meinolf: |
„100
Euro verlangen die für ne winzig Kleine!“ |
| Lüdenbach: |
Mmmmh!“ |
| Meinolf: |
„Ja
das ist doch supi! Lüdenbach, Du fauler Sack!
Endlich kannst Du was dazuverdienen! Seit Jahren füttere
ich Dich hier durch und außer die paar Wiener
die Du beim Metzger bekommst, bringst Du nichts nach
Hause. Lüdenbach schau, dass Du Deinen faulen
Arsch in den Wald bewegst und such Trüffel!“ |
| Lüdenbach: |
„Ich
will nicht in den Wald, weißte wie kalt es ist?“ |
| Meinolf: |
„Lüdenbach!
Entweder Du gehst jetzt in den Wald – und trau
Dich nicht ohne Trüffel heim – oder ich
fahr Dich ins Versuchslabor und kassier da nen Hunni
für Dich!“ |
| Lüdenbach: |
„Ach
Meinolf! Komm doch wenigstens mit. Ich weiß
ja gar nicht wie ne Trüffel aussieht! |
| Meinolf: |
„Okay, wir gehen zum Wochenmarkt und ich zeig Dir eine Trüffel, los auf geht’s!“ „Dann kannst Du
auch gleich mal dran schnuppern und die Fährte
aufnehmen!“ |
| Lüdenbach: |
„Meinolf.
Ich geb Dir nächstes Mal meine Wiener, okay?“ |
| Meinolf: |
„Okay!“ |
| |
Eine
Stunde später wieder daheim |
| Meinolf: |
„Jetzt
mach Dir nichts draus, Lüdi! Kann doch jedem
mal passieren!“ |
| Lüdenbach: |
„Ich
wollte das aber wirklich nicht Lüdenbach!“
Ich musste halt einfach niesen, als ich an der Trüffel
gerochen habe. Wenn Die alte Kräuterhexe gleich
rumzickt und darauf bestehst, dass Du die Trüffel
kaufen musst!“ |
| Meinolf: |
„Ach, Luedenbach, scheiß die Wand an, nobel geht die
Welt zugrunde!“ Wir hauen uns jetzt die Trüffel
rein. Ich über die Spaghetti, Du über den
Pansen!“ |
| Lüdenbach: |
„Hurra!“ |