Meinolf & Lüdenbach

Die Geschichte von Meinolf und einem Hund namens Lüdenbach


Meinolf und die Gelbwurst

Meinolf: „Also mir reichts jetzt endgültig! Ich geh nie wieder zu diesem Scheißmetzger!“
Lüdenbach: „Meinolf, komm wieder runter, was war denn los?“
Meinolf: „Immer das Gleiche! Die Schrazen von den „Bitte-50-Gramm-magere-Putensalami-Öko-Weibern“ kriegen die Gelbwurst von vorn und hinten in den A. geschoben, von diesen so genannten Fleischwarenfachverkäuferinnen!“
Lüdenbach: „Ja Meinolf, ich sehe das Problem nicht ganz?“
Meinolf: „Weil Du ein blöder Hund bist Lüdenbach, der die Gratis-Wiener auch nur so nachgeworfen bekommt!“ Nur frage ich mich, wer eigentlich den Umsatz macht bei diesen Pferdeschlächtern? Die Schrazen vielleicht oder die Tölen? Oder bin´s vielleicht doch ich mit meinem 12,50, -- Filetsteak, häh?“
Lüdenbach: „Ja aber Meinolf, die Kinder sind doch die Kundschaft „von morgen“. Denen kann man doch mal ein Scheibchen Gelbwurst „von gestern“ geben.“
Meinolf: „Und ich bin die Scheiß-Kundschaft von HEUTE! Verdammter Mist! Ich bin Kunde! Jetzt im Hier und Heute und ich zahle den Lohn von dem blöden Verkäuferhuhn. Ich will auch Gelbwurst. Mir steht sie nämlich zu!“
Lüdenbach: „Ja, so gesehen…?“ „Aber die Verkäuferin denkt wohl, wenn Sie heute nett zu dem Kind ist, kauft das Kind später auch dort ein. Für Ihre ganze Familie.“
Meinolf: Und wenn das Kind, so wie die meisten heutzutage nach Goa auswandert, sich den ganzen Tag zudröhnt und überhaupt nicht dran denkt wo Sie Fleisch für Ihre Familie herbekommt, sondern nur wo Sie den nächsten Trip herkriegt? Was dann? Tonnen von Gelbwurst an Drogensüchtige verschwendet!“ „Oder haste schon mal auf Koks Gelbwurst gekauft?“
Lüdenbach: „Ja, irgendwie hast Du recht ...Meinolf.“
Meinolf: „Klar hab ich Recht Lüdenbach.“ Oder kaufst Du zukünftig was bei dem Metzger? Wohl kaum. Wie auch als Hund?“
Lüdenbach: „Meinolf. Ich geb Dir nächstes Mal meine Wiener, okay?“
Meinolf: „Okay!“


--- ENDE ---

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